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Rundgang in Bildern

Eine über 1000 jährige Geschichte

Der Rundgang beginnt mit der Entstehung der Stadt: Eine Urkunde vom 30. Juni 1003 verweist auf den damals bereits bestehenden Ort Wolveradeshusun, das Burgmodell steht für die damalige große Bedeutung des Marktes Wolfratshausen. Andachtsgegenstände zeigen, wie Frömmigkeit damals gelebt wurde. Ein Zeugnis dafür ist der Ortsheilige St. Natovinus. Im Zimmer der Vereine wird die Bedeutung alteingesessener Wolfratshauser Vereine dargestellt. Das Bürgerzimmer mit seinen Jugendstilmöbeln, altem Geschirr und Schmuck gibt Einblick in das Leben des Wolfratshauser Bürgertums. Bauernstube und Trachtenzimmer geben Zeugnis davon, dass die Bürger des Marktes Wolfratshausen im Nebenerwerb auch Landwirtschaft betrieben haben. In der Gemäldegalerie des Museums hängen Bilder der Wolfratshauser Maler Richard Wagner (1878-1947), Felix Bockhorni (1801-1878) und Clement Heigl. Besonders eindrucksvoll sind die großen Bilder von Hermann Neuhaus (1863-1941), dessen Hauptwerk die Ausgestaltung der evangelischen Kirche St. Michael in Wolfratshausen war. Im Bereich „Stadtleben“ sind Sonderausstellungen, die Bürgerwehr und das Zunftwesen zu sehen, zu dem auch das für Wolfratshausen so wichtige Flößerhandwerk gehört. Faszinierend sind die barocken Blasinstrumente der berühmten Instrumentenbauer-Familien Ehe und Haas aus Nürnberg, Michael Sauerle und Hof-Instrumentenmacher aus München. Im letzten Raum ist die Geschichte Weidachs zu sehen, aufgebaut sind die Werkstatt der Schuhmacherei des Josef Weinberger (1906-1986) aus Weidach und die Einrichtung des in Wolfratshausen altbekannten „Geigerladens“ (1888-1989).

Broschüre zum Heimatmusem

 

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